Was Menschen verbindet – 5 Gedanken aus 25 Jahren Coaching.
Ich habe in meinem Berufsleben hunderte Menschen begleitet:
Führungskräfte, Unternehmer, Väter, Frauen in Veränderung, Menschen mit viel Verantwortung – und oft auch mit viel innerer Unruhe.
Trotz aller Unterschiede ist da eine tiefe Gemeinsamkeit:
Der Wunsch, anerkannt zu werden – und gleichzeitig selbstbestimmt zu sein.
Als Gesellschaft verlieren wir diese Verbindung zunehmend aus dem Blick.
Deshalb hier fünf Gedanken, die mir in meiner Zeit als Coach immer wieder begegnet sind – und die uns vielleicht helfen können, wieder näher zusammenzurücken:
- Zuhören ist mächtiger als Überzeugen.
Menschen wollen gehört werden, nicht nur „verstanden“. Der Unterschied eröffnet ganz neue Möglichkeiten.
- Nähe braucht nicht immer Konsens.
Wir können verbunden sein – auch wenn wir verschieden denken. Hierbei zählt maßgeblich die Selbstreflektion und die innere Ruhe.
- Gemeinsames Tun schafft Vertrauen.
Wir sind nicht nur durch Worte verbunden.
Selbstbestimmte Menschen sind wesentlich mehr in Kontakt mit sich selber und ermöglichen eher Verbundenheit mit anderen.
- Verantwortung beginnt bei mir.
Nicht „die anderen“ müssen sich ändern – ich kann bei mir beginnen und genau hinschauen, was mich immer wieder irritiert.
- Wertschätzung heilt mehr als Argumente.
Wer gesehen wird, wird einfühlsamer und kooperativer.
Wir müssen nicht alles neu erfinden – sondern vielmehr wieder menschlich miteinander werden.
Vielleicht ist das die größte Aufgabe unserer Zeit.